Metal, Games und das totale Chaos


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Blog-intern - Rund ums Blog:

Ich glaub' es piept...

Hab mich dazu durchgerungen, meinen Twitter-Account mal wieder anzuschubsen. Da ich derzeit fast ausschließlich im (warmen) Wohnzimmer spiele und den PC im (arschkalten) Schlafzimmer frieren lasse, bekommt mein Blog so wenigstens den Anschein von Aktivität, hähä. Sozusagen ein untotes Blog.


# BFBeast666 @ Heute um 03:42:7 | Kommentare (0) | Blogy!



Games - Alles von und mit Videogames:

Massiv effektvoll

So, nach längerer Funkstille isses mal wieder Zeit für ein paar Kommentare zu aktuellen Spielen.

Heute: Mass Effect 2

Meine Meinung zum ersten Mass Effect bleibt weiterhin bestehen: Grandios inszeniert, tolle Charakterisierung, aber mieses Gameplay. Und viel zu kurz.

Der Nachfolger macht viel besser. Das Gameplay ist jetzt kompromisslos auf SHooter getrimmt, mit nur minimalen "klassischen" RPG-Elementen. Witzigerweise klappt das im Mass-Effect-Kontext erstaunlich gut. Man fühlt sich zwar ständig an Gears 2 erinnert, wenns zum Feuergefecht kommt, aber das muß ja nicht schlecht sein. Wenn geballert wird, gehts flüssig von der Hand, die Tech- und Biotik-Kräfte, die im ersten Teil irgendwie komplett underpowered wirkten, haben jetzt endlich richtig Power und es fühlt sich einfach "rund" an. Dazu kommen ein paar dringend notwendige Optimierungen der Engine, so daß die holprige Framerate und das häßliche Texturen-Nachladen der Vergangenheit angehören. Dafür darf man sich mit regelmäßig auftauchenden Ladezeiten rumärgern. Nicht wirklich schlimm, aber auffällig.

Positiv hervorzuheben ist übrigens auch mal die deutsche Synchro. Viele Sprecher aus dem ersten Teil haben ein Comeback, aber die gesamte Dialogregie und Dramaturgie wirken erheblich professioneller und motivierter. Schön.

Zwei Dinge nerven mich allerdings - und das sind exakt die gleichen wie im ersten Teil.

Erstens: Der Umfang ist erheblich zu gering. Ich hab nun wirklich nicht gehetzt, mit jedem NPC gequatscht, bis mir die Ohren geraucht haben, aber: Nach knappen 30 Stunden war Schluß mit lustig. Und wie im ersten Mass Effect kann man hier genau gucken, wie die Stränge zusammenlaufen. Zuerst hat man zwei Intro-Missionen, dann fächert das Spiel ein wenig auf (man kann beliebig auswählen, wen man wann in die Truppe holt), danach gibt's eine fest vorgeschriebene Mission, danach kann man den Rest des Teams einsammeln und die charakterspezifischen Quests durchziehen, danach kommt eine weitere "feste" Mission, und plötzlich ist das Endgame da.
Auch wenn Mass Effect 2 auf 2 DVDs daherkommt, so ist es doch nicht umfangreicher als der erste Teil, da die Quests sehr straff orchestriert sind. Wenige lange Laufwege, nonstop Action.

Zweiter Kritikpunkt: Es gibt abseits der Story zu wenig zu tun. Klar, man kann jetzt in bester Star-Trek-Manier jeden Planeten scannen und nach Mineralien ausbeuten - und wenn man Glück hat, findet man ein kleines Sidequest. Aber die sind üblicherweise in 5 Minuten abgehakt. Auch wenn ich kein großer Freund von DLC (mehr) bin, hoffe ich doch, daß es noch ein paar neue Missionen geben wird, die ähnlich gut sind wie "Bring Down The Sky" aus Mass 1.

A propos Mass 1: Man kann seinen Spielstand aus Mass Effect 1 importieren. Das klappt allerdings nur, wenn man tatsächlich auch direkt nach dem Finale abgespeichert hat. Sollte man danach noch weitergespielt haben, kann Mass Effect 2 den Save unter Umständen nicht einlesen.
Hat der import jedoch geklappt, geht der Spaß erst richtig los. Viele Dinge, die man in Mass 1 gemacht hat, haben Auswirkungen auf Mass 2, und das betrifft nicht nur so große Entscheidungen wie das Schicksal des Rates oder das Überleben (oder auch nicht) von gewissen Squad-Mates.

Ich will jetzt gar nicht groß über die Story von Mass 2 reden. Nur soviel: Wer Mass 1 mochte, wird im Sequel die Vollbedienung bekommen. Sieht man vom Cliffhanger am Ende ab, laufen die Fäden wunderbar zusammen.

Fazit: Verbesserungen, soweit das Auge reicht - bis auf die Spielzeit, die kommt einem erheblich kürzer vor. Ich fange grade ein neues Spiel in Mass 1 an, um einige Entscheidungen anders zu handhaben, um dann ein verändertes Mass Effect 2 zu bekommen. Mal gucken, wie sehr sich das auswirkt.


# BFBeast666 @ 04.02.2010 16:46:34 | Kommentare (0) | Blogy!



Games - Alles von und mit Videogames:

Für Knochenverbieger und Fingerverknoter

Als Nachtrag zu meinem SF-IV-Abkotzer noch ein kleines Hardware-Review.

Ich hab mir zusammen mit SF IV nämlich das Saitek/Mad Catz-FIghtpad bestellt, nachdem sich das 360-Digipad für die ganzen Halb-, Viertel- und Vollkreise als total ungeignet erwiesen hat. Da ich bisher alle meine Prügler mit Pad gespielt habe (Ausnahme: IK+ auf dem C64/Amiga), war mir der Grif zum ausgewachsenen Fightstick etwas suspekt, zumal ich 80+ Euro lieber in ein Spiel wie Bayonetta investiere, anstatt mir NOCH ein klobiges Hardwareteil neben meine Konsole und Gitarren etc. in den Fernsehtisch würge.

Zum Pad also. Es ist ein wenig breiter als das 360-Pad, verzichtet dabei außerdem auf die Analogsticks und beschert dem Spieler einen Flashback an die guten alten 6-Button-Mega-Drie-Bumerangs.
Auf der Oberseite gibt's ein großes Digipad, dazu sechs Aktionstasten im Arcade-Layout, dazu angenehm klein und aus dem Weg die Tasten für Start, Back, Guide und Turbo.
Auf der Stirnseite gibt's nochmal zwei weitere Tasten, so daß man auf 8 Aktionstasten kommt, womit bei den Tastenbelegungen in Soul Calibur 4 z.B. keine Abstriche gamcht werden müssen.

Die Oberseite ist dann noch mit einem schicken Street-Fighter-IV-Motiv beschichtet, die Unterseite und Seiten sind mit einer Anti-Rutsch-Beschichtung versehen. Fühlt sich leicht gummiartig an, aber nicht auf die unangenehme Art.

Da es keine Vibrationsmotoren hat, ist das Pad sehr leicht und liegt in minen großen Pfoten angenehm bequem. Die Knöpfe sind prima platziert und schön anzufassen, das Digipad ist eine angenehme Überraschung. Es ist fast doppelt so groß wie sein 360-Pendant, angenehm leichtgängig und trotzdem präzise.

Ich hab das Pad gestern ausgiebig mit sowohl SF IV, Marvel vs. Capcom 2 und auch Soul Calibur getestet und bin unglaublich angetan davon.

Die Viertelkreis (Hadouken-)-Bewegung hat man auch mit dem 360-Pad mit Ach und Krach hinbekommen, aber spätestens beim Shoryuken (Vorwärts, runter, schräg-vorwärts) war dann Schluß. Nicht so mit dem Fightpad. Damit klappen die Ultras und Supers wie am Fließband. Zwei Viertelkreise in Folge sind damit kein Problem. Den einzigen Move, den ich bis jetzt immer noch nicht hinbekomme, ist Zangiefs 360-Grad plus Punch.

Und auch die Tatsache, daß man für Hard Punches und -Kicks nicht mehr die Schultertasten benötigt, sondern direkt einfach die beiden Pads auf der Oberseite neben den anderen vier Knöpfen hat, ist nicht zu verachten. Und wer regelmäßig Charaktere wie E.Honda oder Chun-Li spielt, wird sich natürlich über die Turbo-Funktion freuen.

Fazit: Wer sich keinen reinrassigen Fightstick zulegen möchte, aber dennoch schmerzfrei prügelm mag, kann sich bedenkenlos eines dieser Fightpads zulegen. Grade in traditionellen Prüglern macht es sich 100% bezahlt.


# BFBeast666 @ 31.12.2009 12:13:57 | Kommentare (0) | Blogy!



Games - Alles von und mit Videogames:

Mal was zum Nachdenken

Sooo, nach längerer Funkstille mal wieder ein Blogpost.

Ich bin noch nicht ganz sicher, ob der unter "Aufreger" oder einfach "ferner liefen" liegen sollte. Seis drum:

Thema heute: Bosse in Prügelspielen

Ich bin ja eigentlich ein ausgeglichener Zeitgenosse, aber zwei Spiele haben mir in letzter Zeit die Zornesröte ins Gesicht und Dani aus dem Zimmer getrieben (ob meiner Flucherei).

Tekken 6 und Street Fighter IV. Und beide aus demselben Grund:

Sowohl Azazel als auch Seth sind - aus nur für die Programmierer verständlichen Gründen - komplett überpowerte, komplett unausgewogene Bossmonster. Ich hab ja nix gegen gut aufspielende Endgegner - Heihachi in Tekken 4 z.B. war genau richtig - aber was sich die Herrschaften bei Namco und Capcom da ausgedacht haben, spottet jeder Beschreibung.

Azazel zum Beispiel ist ein riesiger Drache, der doppelt so viel Lebensenergie hat wie der typische Tekken 6-Charakter, seine Attacken machen doppelten Schaden, er blockt alles, was man ihm entgegenwerfen kann, viele seiner Moves sind schwer bis gar nicht zu blocken - was hat das mit vernünftiger Herausforderung zu tun?

Und der größte Hohn ist, daß man ihn auf die allerbilligste Weise besiegen kann, und zwar, indem man einfach den schnellsten Schlag eines Charas spammt - und das immer und immer wieder. Null Strategie, null Finesse, einfach simples Hämmern auf X oder Y reicht. Je schneller der Charakter ist, desto einfacher.

Und Seth? Der hat zwar "nur" alles Specials aller Street-Fighter-IV-Krieger, aber sein Kampfstil ist symptomatisch für die KI in diesem Spiel. Er verläßt sich auf zwei bis drei Moves und spammt die bis zum Abkotzen. Im Gegensatz zu einem menschlichen Spieler muß ER sich natürlich nicht mit 5-Sekunden-Charge-Zeiten (ich sag nur "3x Sonic Boom in einer Sekunde) oder 360-Grad-Pad-Kreiseleien herumärgern. Endresultat: Schreikrampf bei Beast, der auf "Easiest" von der KI komplett verprügelt wird.

Wenn ich so zurückblicke, sind das noch nicht mal die schlimmsten Endgegner. Da fällt mir spontan die versammelte Mortal-Kombat-Endboss-Menagerie ein. Der Endboss von DOA 3 war auch nicht ohne, und mein erstes Dreamcast-Pad muß ich entweder bei Tony Hawk 2 oder Virtua Fighter 3tb verschrottet haben, denn Dural war nahezu unknackbar.

Seltsamerweise hatte ich mit Algol (Soul Calibur 4) oder Ogre (Tekken 3) nie so Schwierigkeiten.


# BFBeast666 @ 29.12.2009 13:32:2 | Kommentare (0) | Blogy!



Der Rest - Alles, was nicht zu Krach und Games paßt:

Spaß mit Praktikanten-Zombies!

Thema heute:

"Wie man seine Kunden nicht behandeln sollte".

Folgendes Problem: Danis Laptop, ein Fujitsu-Siemens von 2005, begann kürzlich, ernsthafte Alterserscheinungen zu zeigen. Klemmende Tastatur und eine gewisse Absturzanfälligkeit trotz frisch installiertem Windows ließen keinen anderen Schluß zu. Also haben wir uns in den letzten Monaten (dank Diät) ordentlich Kohle vom Mund abgespart und sind heute mal einkaufen gegangen.

Station 1: Saturn, Köln, Hansaring.
"Geiz ist Geil" war definitiv gestern. Xbox-360-Spiele für 70€ aufwärts, kein halbwegs brauchbarer Laptop unter 500€ (diese komischen Netbooks zählen nicht). Also wir wieder raus und zu Atelco, einem angeblichen Computer-Fachladen.

Erster Eindruck: Der Laden erinnerte mehr an eine Lagerfläche, mit reihenweise in Kartons gepackter Hardware, wenige Ausstellungsmodelle und noch viel weniger Personal, dafür einige genervte bis stinkwütende Kunden. Dani und ich hatten uns im Netz glücklicherweise vorher schlau gemacht, was für sie als Arbeitsknecht in Frage käme und wollten halt von einer Fachkraft noch ein wenig beraten werden.

Gute 12 Minuten später - solange haben wir in der Schlange vor der spärlich besetzten Info verbracht - wurde uns ein Mitarbeiter auf's Auge gedrückt. Zierlicher Knabe, Bürstenschnitt, vielleicht Anfang 20. Wirkte total lustlos und übernächtigt. Wahrscheinlich zuviel CoD:MW2 gezockt übers Wochenende.

Wir haben ihm unser Anliegen geschildert:
"Ein Notebook bis 400 Euro, bitte keine Netbooks, nach Möglichkeit mit Win XP, was haben Sie denn da?".

brabbelbrabbelbrabbel - und drückt uns den aktuellen Atelco-Prospekt in die Pfoten. Dani ist blind, ich hab meine Lupe zuhause vergessen gehabt und hab ihn freundlich gebeten, ob er uns nicht BERATEN könnte. Er rannte dann vor sich hin nuschelnd durch den Laden und wir endeten exakt an der gleichen Maschine, die Dani und ich uns auch im Netz ausgeguckt hatten. Immerhin war er so freundlich und holte für Dani extra eine Maschine aus dem Lager (Ausstellungsware gabs nämlich keine), damit sie sich die Tastatur und Anschlüsse angucken konnte.

Das wiegt allerdings nicht auf, daß DAS kein Verkaufsgespräch war. Er wirkte nicht ansatzweise so, als ob er uns was verkaufen wollte - viel mehr wirkte er wie ein Akteur aus Left 4 Dead, der in dem Laden seine Zeit abgesessen hat.

Eine kurze gewisperte Beratung unter uns später hatten wir den Karton nebst Schlepptop zur Kasse getragen und... warteten. Auf den einzigen der drei Angestellten, der anscheinend Kassenbefugnis hatte. Ein Kunde ließ sein Softwarepaket gleich mal frustriert an der Kasse liegen und ging wutschnaubend raus, während Dani und meine Wenigkeit mit einem anderen Herrn, der ein Keyboard erwerben wollte, recht lautstark über den mangelnden Kundenservice frotzelten.

Nächster Halt: Bei Dani und Beast zuhause. Laptop auspacken und installieren. Die Maschine kostete nackt, d.h. ohne OS, schlappe 380 Tacken, und das erste, was ich nach Einwurf der Win-XP-CD zu sehen bekam, war ein ...Bluescreen. Ich muß ja zugeben, meine Informatik-Ausbildung hat mich mit den Tücken der Laptop-Installation nicht vertraut gemacht, zumal damals noch Win98 aktuell war und SATA und RAID noch Cutting-Edge darstellten...
Also brav beim Atelco-Support (14 ct/min) angerufen, die fürchterliche Warteschleife über mich ergehen lassen, dem freundlichen Herrn am anderen Ende mein Problem geschildert - und er sagt mir knallhart, daß wohl das Laptop kaputt sei und ich das mal umtauschen gehen sollte. Außerdem ist Win XP ja so oldschool und wird sowieso nicht drauf laufen.

Ah ja, dachte ich mir. Und aus Trotz bin ich mal googlen gegangen. Und was finde ich? Eine knappe Anleitung, wie ich den SATA-Controller im Laptop so einstelle, daß er auch mit dem antiken WIn XP zurandekommt. Kein Bluescreen, Win XP installiert in aller Ruhe vor sich hin, meine und Danis Nerven geschont.

Und nun die heutige Preisfrage: WAS MACHEN DIE PENNER IM SUPPORT EIGENTLICH?!?!!


# BFBeast666 @ 30.11.2009 15:06:59 | Kommentare (1) | Blogy!



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